Methylsulfonylmethan (MSM) - Organischer Schwefel

Naturkultur |

MSM

Inhalt:

Was ist MSM?

Was bewirkt MSM bei Schmerzen und Entzündungen?

Wie wird MSM im Körper aufgenommen?

MSM bei Allergien

MSM bei Arthritis

MSM bei Diabetes

MSM bei Interstitieller Zystitis

MSM zur Muskelerholung

MSM bei Magen- und Darmproblemen

MSM bei Sodbrennen

MSM bei Hautproblemen

MSM zur Vorbeugung von Krebs

MSM Bedarf

MSM Nebenwirkungen

MSM Einnahme

Was über MSM oft gefragt wird

Quellenangaben zu MSM

Was ist MSM?

Methylsulfonylmethan, auch als Dimethylsufon bezeichnet, erfreut sich steigender Beliebtheit bei Gesundheitsexperten, da es einen Beitrag zur Schmerzlinderung, sowie zur Steigerung des Wohlbefindens leisten kann.

Bereits viele Ärzte haben festgestellt, dass die Schmerzmitteleinnahme für betroffene Patienten, durch die gleichzeitige Einnahme von MSM als Nahrungsergänzung, entweder als Pulver oder auch Kapseln, beträchtlich reduziert werden kann. Patientenberichten zufolge, ermöglicht MSM erstmalig, nach Jahren, ein schmerzfreies Leben. Allerdings steckt die profunde Erforschung von MSM und seiner schmerzstillenden Wirkung noch am Anfang.

Es ist lediglich klar, dass MSM eine natürliche Substanz ist, die sicher neben herkömmlichen Schmerzmitteln angewendet werden kann.

Was bewirkt MSM bei Schmerzen und Entzündungen?

Durch die erwiesene Wirksamkeit, findet MSM Anwendung bei Schmerzen und Entzündungen. Diese entstehen durch unflexible, faserige Bindegewebszellen, die anschwellen, sich entzünden und somit zu Druck und Schmerz führen. Durch MSM gewinnt man die Elastizität und Durchlässigkeit zurück, um einen erleichterten Körperflüssigkeitsfluss im Gewebe zu erreichen. Somit hilt es dabei, den Zelldruck auszugleichen und die Schmerzgrundlage zu reduzieren oder gar komplett zu beseitigen.

Schädigende Substanzen, wie Milchsäure und andere Schadstoffe, werden besser abtransportiert, während Nährstoffe leichter Zugang in die Zellen finden. Somit bildet sich kein Druck und somit keine Entzündung.

Bei Athleten und älteren Patienten, besitzt MSM das Potenzial, Muskelschmerzen und Krämpfe zu lindern und zu eliminieren. MSM findet auch Anwendung bei Rennpferden gegen Muskelkater und Krämpfen.

Arthritispatienten berichten, nach der Anwendung der MSM-Nahrungsergänzung, über spürbare und anhaltende, positive Wirkung. Durch Kombination mit Glucosamin, eine Substanz, die für die Neubildung von Knorpelgewebe eine wichtige Rolle spielt, kann MSM, durch die Erneuerung von verschlissenem oder geschädigtem Knorpel in den Gelenken, Sehnen und Bändern, für Schmerzlinderung sorgen.

Bei der Schmerzbehandlung spielt Sicherheit eine grosse Rolle. Herkömmliche, sogenannte NSAR-Schmerzmittel bringen oft Nebenwirkungen mit sich. Diese Schmerzmittel sind in den USA für ca. 20.000 Todesfälle und über 100.000 Krankenhauseinweisungen verantwortlich.

Verglichen damit, ist MSM, selbst bei Überdosierung, ungefährlich, da es eine in der Natur vorkommene Substanz ist, die sich in Lebensmitteln wie u.a. Obst, Gemüse, Getreide, Fisch und Fleisch findet.

Wie wird MSM im Körper aufgenommen?

MSM war schon immer ein Nährstoff, der in unserer Nahrung vorkommt, und daher ein natürlicher Bestandteil unseres Plasmas. Durch die Zubereitung der Nahrung wird allerdings, durch Hitzezufuhr, der MSM-Anteil in den Lebensmitteln stark reduziert, was bei vielen Menschen deswegen zu einer entsprechenden Unterversorgung führt.

Eine Hauptaufgabe von MSM ist, dem Körper Schwefel für die Bildung von Kollagen zu liefern, was ein essentieller Baustein von Knorpel, Haut und Bindegewebe ist. Diese Schwefelversorgung bewerkstelligt daher eine Gesundheitsförderung und erklärt die schmerzstillende Eigenschaft von MSM.

Oral eingenommen, verteilt sich MSM schnell über den Darm im ganzen Körper und problemlos über den Urin wieder ausgeschieden. Durch Studien weiss man, dass MSN nicht nur seinen Schwefelanteil für die Bildung von Kollagen und Keratin abgibt, auch die Aminosäuren Methionin und Cystin sowie Serumproteine entstehen daraus.

MSM wird über die Haut nicht besonders gut aufgenommen und verliert daher einen Grossteil seiner Wirksamkeit. Daher ist eine äussere Anwendung relativ ineffektiv.

MSM gelangt auch ins Gehirn und verursacht dort keine neurologischen Schäden.

MSM Anwendungsbereiche:

  • Chronische Schmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Osteoarthritis
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Arthritis
  • Muskelschmerzen und Krämpfe
  • Brüchige Haare und Nägel
  • Interstitiale Zystitis
  • Asthma
  • Allergien
  • Bursitis
  • Rheuma
  • Akne
  • Sodbrennen
  • Candida Pilzinfektionen
  • Chronische Erschöpfung
  • Verstopfung
  • Diabetes
  • Verdauungsprobleme
  • Migräne-Kopfschmerzen
  • Parasiten
  • Hautschäden und Hautaterung
  • Ansammlungen von Giftstoffen
  • Ausleitung von Quecksilber
  • Geschwüre
  • MSM bei Allergien:

    Durch die entzündungshemmende Wirkung, hilft MSM dabei die bei allergischen Reaktionen oft vorkommenden Entzündungen zu bekämpfen. Reaktionen von Umwelt- und Nahrungsmittelallergien, wie auch Symptome von Asthma und Heuschnupfen, können durch MSM starke Verbesserungen zeigen.

    Man vermutet, dass MSM den allergischen Reaktionen durch seine antientzündliche und antioxidative Funktion entgegenwirkt, indem es sich an die Schleimhäute heftet und so den Zusammenschluss von Allergen und Rezeptor verhindert.

    MSM bei Arthritis:

    MSM kann ein äusserst wirksames Mittel gegen Schmerzen bei Osteoarthritis sein, ohne die schlimmen Nebenwirkungen, die herkömmliche Schmerzmittel mit sich bringen können.

    Im Rahmen einer Studie wurde Patienten über einen Zeitraum von 12 Wochen, 3x täglich eine Dosis von 1125mg MSM verabreicht. Es wurde beobachtet, dass sich das Schmerzniveau und Entzündungen verringerten, bei zeitgleicher Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit. Anhand einer Bewertungsskala für Arthritispatienten, wurde eine Reduktion der Beschwerden um 33% festgestellt. Diese relative Geringfügigkeit des Ergebnisses lässt zwar eine klinische Signifikanz offen, zumal es keine Langzeitstudie zur Behandlung von Osteoarthritispatienten gibt, Aussagen von praktischen Anwendern scheinen dennoch die spürbare Schmerzlinderung zu belegen.

    Ähnlich hilfreich ist MSM in der Anwendung zur Behandlung von rheumatoider Arthritis.

    MSM bei Diabetes:

    Da Schwefel ein Bestandteil von Insulin ist, das Hormon, welches für die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten zuständig ist, kann Schwefelmangel zu einer Insulinunterversorgung führen und so Diabetes begünstigen. Es ist also möglich, dass nichtausreichende Schwefelaufnahme dafür sorgt, dass die Zellen soweit verhärten, dass Zucker nicht mehr effizient aus dem Blut aufgenommen werden kann und sich entsprechend der Blutzuckerwert erhöht.

    Studien haben gezeigt, dass die regelmässige Einnahme von MSM als Nahrungsergänzung helfen kann, die Zellen durchlässiger zu machen, um eine gute Regulierung des Blutzuckerhaushaltes herbeizuführen und damit die Funktion der Bauchspeicheldrüse zu normalisieren.

    MSM bei Interstitieller Zystitis:

    Eine chronische, abakterielle Blasenentzündung, in Verbindung mit Blasenschmerzen und häufigem Harndrang, nennt man Interstitielle Zystitis/Cystitis, mit IC abgekürzt.

    Die amerikanische Behörde FDA befürwortet bei IC die Behandlung mit DMSO, da sich in klinischen Studien eine Reduzierung der Blasenentzündung gezeigt hat. Allerdings kann DMSO mit unangenehmen Nebenwirkungen einhergehen.

    Obwohl MSM aus DMSO hergestellt wird, ist es ebenso wirksam, allerdings nebenwirkungsfrei, im Gegensatz zu DMSO.

    MSM zur Muskelerholung:

    Nach einer Überbeanspruchung der Muskulatur zeigen sich erhöhte Werte der Creatinase (CK) und Lactatdehydrogenase (LDH). Muskelschmerzen sind die Folge.

    MSM hilft bei der Reparatur der Muskelzellen durch das fördern der Ausscheidung der Milchsäure, welche sich nach dem Training in den Muskeln anreichert und so Brennen wie Schmerz verursacht. Starre Gewebezellen werden wieder durchlässig gemacht, womit Muskelschmerzen reduziert werden, die Muskelerholung begünstigt und das Energieniveau gesteigert wird.

    Diese Wirksamkeit wurde in einer 10-tägigen Doppelblindstudie mit 18 gesunden Männern nachgewiesen.

    MSM bei Magen- und Darmproblemen:

    Um wertvolle Aussagen machen zu können, sind in diesem Bereich weitere Studien nötig.

    In Tierversuchen hat man jedoch bereits eine vorbeugende Wirkung von MSM gegen Darmschädigung festgestellt.

    MSM bei Sodbrennen:

    MSM reduziert extrem wirkungsvoll übermässige Säureproduktion, wie sich in verschiedenen Studien herausgestellt hat.

    Im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Antazida völlig nebenwirkungsfrei.

    Da MSM die normalen Körperfunktionen nicht stört, den Säure-Basen-Haushalt eingeschlossen, kann es täglich eingenommen werden.

    MSM bei Hautproblemen:

    Bei Symptomen von erythematös-teleangiektatischer Rosacea, wurde in einer Studie gezeigt, dass MSM Hautrötung, Papelnbildung, Juckreiz und Trockenheit reduziert. Allerdings wird bei einigen Betroffenen das Brennen der Haut nicht verhindert, sondern lediglich etwas abgeschwächt und die Dauer verringert.

    MSM zur Vorbeugung von Krebs:

    Durch Tierstudien wird MSM ein Schutz vor Entstehung von Brust- und Darmkrebs und Melanomen zugesprochen. Die Entwicklungszeit der genannten Krebsarten wurde extrem verlängert.

    MSM Bedarf:

    Schwefel ist ein Bestandteil jeder Zelle eines lebendigen Organismusses. Daher könnte man davon ausgehen, dass wir durch unsere Ernährung, ausreichend Schwefel aufnehmen und daher auf Nahrungsergänzung getrost verzichten können. Durch verschiedenste Diäten wird geraten, auf bestimmte, wichtige Schwefellieferanten verzichtet werden sollte, bzw, der Verzehr eingeschränkt sein sollte.

    Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier und Milchprodukte sind aber wichtige Schwefelquellen.

    Besonders Vegetarier sind von Schwefelmangel bedroht. Zwar beinhalten pflanzliche Lebensmittel ebenfalls Schwefel, allerdings in geringerer Menge. Zudem geht durch die Zubereitung ein weiterer grosser Teil des Schwefels, durch waschen, kochen oder dünsten, verloren.

    Im Alter sinkt der Schwefelgehalt im Körper stark. Daher wäre es für älterwerdende Menschen sehr wichtig, auf einen ausgewogenen Schwefelhaushalt zu achten, was durch zusätzliche Einnahme von MSM leicht zu bewerkstelligen ist.

    MSM Nebenwirkungen:

    Seine positive Wirkung zugrundegelegt, wird eine tägliche Einnahme von 2000 – 6000mg MSM, als Kapseln oder Pulver, empfohlen. Diese Menge kann auf 2 – 3 Einnahmen verteilt werden.

    In der genannten Dosis ist MSM praktisch nebenwirkungsfrei, weshalb es als so sicher wie Wasser bezeichnet werden kann.

    Es gibt allerdings Fälle, in denen es zu Bauchschmerzen, Durchfall sowie Übelkeit kommt, auch über seltene Fälle von Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, allergische Reaktionen wurde berichtet.

    MSM als Nahrungszusatz eingenommen, gelangt in kürzester Zeit durch den ganzen Körper an die Stellen, wo Bedarf besteht. Ein Überschuss wird nach rund 12 Stunden ausgeschieden.

    Wichtig zu erwähnen, dass MSM, auch wenn es zur Schwefelfamilie zählt, nicht mit Sulfonamide-Medikamenten verwechselt wird, die sehr oft Allergien auslösen.

    Die optimale Tagesration MSM ist selbstverständlich abhängig von folgenden Faktoren:

    Alter, Körpergewicht und Umfang der Mangelerscheinung.

    MSM Einnahme:

    MSM wird als tägliche Anwendung empfohlen. Als Anfangsdosis haben sich 1500mg während der ersten Woche bewährt. So wird vermieden, dass der Körper eine zu schnelle Entgiftung erfährt und sich somit gestört fühlt, was bei anfänglicher Überdosierung passieren könnte.

    Ab der zweiten Woche kann die benötigte Dosis auf 3000 – 10000mg erhöht werden.

    Bei dieser höheren Dosierung empfiehlt es sich, MSM in Pulverform in Wasser und etwas Fruchtsaft aufgelöst zu verzehren. MSM-Pulver ist auch etwas günstiger, als MSM-Kapseln.

    MSM wirkt mit anderen Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln synergetisch. Hervorragende Resultate erzielt man durch gemeinsame Einnahme mit Vitamin C.

    MSM ist auch in höheren Dosen risikolos. Es wurde bis heute von keiner Wechselwirkung mit anderen Medikamenten berichtet.

    Anwender berichteten auch von schmerzstillender und entgiftender Wirkung durch Zugabe von MSM-Pulver ins Badewasser.

    In dem Buch The Miracle of MSM: The Natural Solution for Pain (Putnam Press, 1999) von Stanley Jacob, M.D., Ronald Lawrence, M.D., Ph.D. und Martin Zucker, findet sich eine ausführliche Abhandlung über die Vorteile von MSM.

    Stanley Jacob gilt als einer der Pioniere von MSM in der klinischen Anwendung und bringt in seinem Buch zahlreiche Fallstudien zu verschiedensten Beschwerden.

    Was über MSM oft gefragt wird:

    Was passiert mit mir durch die Einnahme von MSM?

    Durch seinen Schwefelanteil, hilft MSM dabei, gewisse chemische Substanzen zu binden, wasserlöslich und somit, über die Nieren, ausscheidbar zu machen.

    Zum Teil wird der Schwefel zur Herstellung von Cystein verwendet, welches zur Entstehung von Glutathion führt, welches wiederum giftige Metalle entsorgt, in den Zellen antioxidativ wirkt, sowie weitere gesundheitsfördernde Massnahmen ergreift.

    MSM arbeitet besonders in beschädigten Zellen, indem Entzündungen reduziert werden, wodurch der Nährstofffluss normalisiert wird, so zur Wundheilung beiträgt und sogar Narbenbildung verhindern kann.

    Auch wenn MSM selber eigentlich keine Allergie auslöst, sollten Allergiker die Histaminwerte beobachten.

    MSM wirkt durch seine Wirkung energiesteigernd.

    Ist bei einer Allergie auf Sulfonamide, ebenfalls mit allergischer Reaktion auf MSM zu rechnen?

    Nach ärztlicher Meinung, ja. Allerdings sind Allergien gegen aus Nahrungsmittel gewonnenen Schwefel eher selten. Die meisten Personen, die auf Sulfonamide reagieren, vertragen MSM dennoch gut.

    Bei Sorge um die Verträglichkeit, ist daher angeraten, in kleinen Dosen zu beginnen und diese, am besten unter ärztlicher Beobachtung, zu steigern. Eine Beigabe von 100 Microgramm Molybdän zur MSM Dosis, hilft bei einer effektiveren Verstoffwechselung.

    Kopfschmerzen nach der Einnahme von MSM... liegt es an MSM?

    Das ist nicht die Regel, kommt aber vor. Der Schwefel in MSM beschleunigt den Entgiftungsprozess, bei dem Zellabfälle und Stoffwechselendprodukte vom Körper ausgeleitet werden.

    MSM startet also einen Reinigungsprozess, der gesundheitsfördernd ist. Geschieht dies aber zu schnell, kann es zu Kopfschmerzen kommen.

    In solchen Fällen hilft es, die Einnahme von MSM für einige Tage zu unterbrechen, um dann bei geringerer Dosierung, den Reinigungsvorgang fortzuführen. Das sollte dann ohne Kopfschmerzen von statten gehen.

    Sollte MSM mit anderen Nährstoffen kombiniert werden?

    Um die positive Wirkung von MSM zu maximieren, hilft die tägliche Einnahme eines Multivitamins mit 100 Microgramm Molybdän. Multivitamine, die natürliche Antioxidantien enthalten, fürdern die effektive Verarbeitung von MSM.

    Wie bekämpft MSM Schmerzen?

    Das aus DMSO (Dimethylsulfoxid) gewonnene MSM weist viele der Wirkungen von DMSO auf.

    In einer Studie der Southern Illinois Universität im Jahre 1993, fanden die Forscher heraus, dass bereits niedrige Konzentrationen von DMSO das Schmerzempfinden verlangsamen.

    DMSO sorgt dafür, dass die Übertragung von Schmerzimpulsen aus dem geschädigten Gewebe zum Gehirn, gehemmt oder sogar blockiert wird, wie sich bei weiteren Studien herausstellte.

    Wie bekämpft MSM Verstopfung?

    MSM sorgt für eine Erweiterung der Blutgefässe und begünstigt dadurch den Blutfluss. Da MSM ebenfalls ein Cholinesterase-Hemmer zu sein scheint, wird der exzessive Austausch von Nervenimpulsen reduziert, was zu einer Muskelentspannung für eine normale Darmtätigkeit führt.

    Wie bekämpft MSM Entzündungen?

    MSM verstärkt die Wirkung des körpereigenen Hormons Cortisol, welches als Entzündungshemmer wirkt. Die Ausbreitung von Fibroblasten wird verhindert, und somit eine Vernarbung vermieden.

    Da MSM überschüssige Flüssigkeit des geschwollenen Gewebes bindet, hilft es dabei, diese zu entsorgen.

    Wie hilft MSM gegen Atemwegserkrankungen und Allergien?

    MSM wirkt als Histaminregulator und verhindert eine übertriebene Entstehung von Histamin durch Entzündungen, Flüssigkeitseinlagerungen und Schwellungen.

    Warum reicht es nicht Nahrungsmittel mit höherem Schwefelgehalt zu verzehren, statt MSM einzunehmen?

    Durch MSM erreicht man eine optimierte Schwefelversorgung im Körper, was durch den normalen Lebensmittelverzehr nicht den gleichen Effekt hat.

    Sollte die Einnahme von MSM beendet werden, wenn es zu Ausschlägen kommt?

    MSM hilft bei der Entgiftung durch Ausscheidung von Schwermetallen, wie zB Quecksilber. Dadurch können Hautirritationen entstehen. Die Einnahme von MSM muss deswegen nicht beendet werden. Durch Reduzierung der MSM-Dosierung und Vitamin C Zugabe können die Symptome, die durch eine zu schnelle Entgiftung passieren können, vermieden werden, indem der Entgiftungsprozess verlangsamt wird.

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